DFWR-Präsident Haase: „Wir haben die Sorge, dass ein Thema mit enormer Tragweite kurz vor der Sommerpause unter dem Radar verschwindet.“
Orientierung für die Beteiligung am Wiederherstellungsplan Welche Auswirkungen kann die EU-Wiederherstellungsverordnung auf Wald, Waldbesitz und Forstbetriebe haben? Das DFWR-FAQ bietet einen Überblick über die wichtigsten Inhalte, offene Fragen und Positionen der organisierten…
Mit der Wiesbadener Erklärung 2026 fordert der DFWR eine grundlegende Überarbeitung der EU-Wiederherstellungsverordnung. Klimaanpassung, Waldumbau und rechtssichere Zukunftsperspektiven für Europas Wälder müssen im Mittelpunkt stehen – nicht starre Zielbilder der Vergangenheit.
Berlin, den 16 Januar 2025 – Unter dem Titel „Neue EU-Legislatur – neue politische Leitlinien“ diskutierten heute Vertreter aus Politik, Forstwirtschaft und Naturschutz die Zukunft der europäischen Waldpolitik auf dem jährlichen EU-Symposium des Deutschen Forstwirtschaftsrats (DFWR). Die Teilnahme von 200 Gästen aus ganz Europa unterstrich die hohe Relevanz des Themas. Im Zentrum der Debatten standen die Auswirkungen der neuen EU-Legislaturperiode auf die nachhaltige Waldbewirtschaftung. Besonders hervorgehoben wurden die Notwendigkeit eines Bürokratieabbaus und die Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten, um die Entscheidungsfreiheit der Mitgliedstaaten zu stärken. DFWR-Präsident Georg Schirmbeck betonte: „Nur durch eine abgestimmte Zusammenarbeit unter den Mitgliedstaaten können die ambitionierten Ziele zur nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Wälder erreicht werden. Gleichzeitig müssen die Klima-, Biodiversitäts- und Wirtschaftsziele beachtet werden. Wir brauchen auf allen Gesetzgebungsebenen ein Gesetzgebungsmoratorium.“