DFWR-Präsident Haase lobt Engagement der forstlichen Akteure – „Verständnis entsteht dort, wo Menschen nicht übereinander, sondern miteinander sprechen“
Großpösna, 18. September 2026 – Unter dem Claim „Gemeinsam! Für den Wald.“ hat heute der Deutsche Forstwirtschaftrat (DFWR) zusammen mit Alois Rainer, Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, und Georg-Ludwig von Breitenbuch, Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, die Deutschen Waldtage 2026 eröffnet. Das diesjährige Thema lautet „Wald und Wirtschaft“. Mehr als 450 Veranstaltungen bundesweit laden dazu ein, den Wald zu erleben, mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen und mehr über die Arbeit von Waldbesitzenden und Forstleuten zu erfahren.
Bitte beachten Sie das beigefügte Pressefoto zu Ihrer freien Verwendung; Bildnachweis: DFWR
Die Redner der Eröffnungsveranstaltung (v.l.n.r. Georg-Ludwig von Breitenbuch, Sächsischer Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft; Alois Rainer, Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat; Fanny Hurtig, DFWR-Präsidium; Andreas Padberg, Staatsbetrieb Sachsenforst, Forstbezirksleiter Leipzig)
Für den DFWR sprach auf der zentralen Eröffnungsveranstaltung in Großpösna bei Leipzig Präsidiumsmitglied Fanny Hurtig. „Die Deutschen Waldtage bringen die Menschen dorthin, wo Forstwirtschaft stattfindet – in den Wald. Sie machen sichtbar, wie Waldbesitzende und Forstleute den Wald planen, pflegen, schützen und bewirtschaften“, erklärte die thüringische Försterin. „Gerade beim Thema Wald und Wirtschaft können wir zeigen, dass Forstwirtschaft Verantwortung über Generationen bedeutet. Forstwirtschaft denkt nicht in Quartalen. Forstwirtschaft denkt in Generationen.“
Die Deutschen Waldtage bringen die Diskussion über den Wald direkt zu den Menschen. Waldbesitzende, Forstleute, Vereine, Wissenschaft, Waldpädagogik und weitere Akteure laden bundesweit zum Austausch und zu gemeinsamen Erlebnissen im Wald ein. Damit werden sie zu einem Schaufenster der vielfältigen Arbeit für und mit dem Wald. Das Thema „Wald und Wirtschaft“ macht deutlich, dass nachhaltige Waldbewirtschaftung ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Anforderungen miteinander verbinden muss. Wald ist Lebensraum und Erholungsort, Arbeitsplatz und Rohstoffquelle. Zugleich erfordert seine Bewirtschaftung langfristige Investitionen, Fachwissen und verantwortungsvolle Entscheidungen.
DFWR-Präsident Christian Haase erklärt: „Wer Wald will, muss auch verstehen, wie Forstwirtschaft funktioniert. Die Deutschen Waldtage bieten dafür eine wichtige Plattform. Sie geben Waldbesitzenden und Forstleuten die Möglichkeit, ihre Entscheidungen zu erklären und zu zeigen, was nachhaltige Waldbewirtschaftung konkret bedeutet. Die Vielzahl der angebotenen Veranstaltungen ist ein beeindruckendes Statement unserer forstlichen Akteure und zeigt, wie engagiert sie den Dialog mit der Gesellschaft suchen und gestalten. Das Grüne Herz mit dem Claim „Gemeinsam! Für den Wald.“ steht für diesen gemeinsamen Anspruch. Denn Verständnis entsteht dort, wo Menschen nicht übereinander, sondern miteinander sprechen.“
Die Deutschen Waldtage finden vom 18. bis 22. September 2026 bundesweit statt. Veranstalter ist das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH).
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Die Teilnehmer der Eröffnungsveranstaltung in Großpösna bei Leipzig