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Der Ausstieg eines Partners wie der des BSHD erfordert gewisse Umstrukturierungen im Projektbudget. Bekanntermaßen wollen bei diesem Public-Private-Partnership-Projekt jeder der drei Partner, Bund, Länder und Wirtschaft, jeweils 0,5 Mio. € beisteuern. Gleichzeitig aber bedingt jeder Euro von Bund und Ländern, dass auch die Privatwirtschaft ihren Teil in gleicher Weise dazu beiträgt. Durch den Projektausstieg des BSHD entstand eine Finanzierungslücke, die aber dank weiterer Finanzierungszusagen von Vertretern der Holzindustrie, des Holzbaus und Holzhandwerks baldmöglichst geschlossen werden soll. Vor diesem Hintergrund muss bei allem Optimismus auch eine gewisse vorsichtige Zurückhaltung bei der Vergabe neuer Aufträge ausgeübt werden. Falls nötig, lässt sich das Projektbudget dann über die Streichung von Inhalten der Minimalpräsenz verringern. Doch im Interesse des gesamten Clusters sollte es liegen, mithilfe der öffentlichen Hand keine allzu großen Lücken bei der Holzabsatzförderung entstehen zu lassen.
Weitere wichtige Entscheidungen im Hinblick auf die NeuOrg stehen ebenfalls bevor. Die Wahl der Rechtsform wird ebenso wieder Thema werden, wie die Besetzung der Geschäftsführung oder z.B. auch die Auftragsvergabe für eine Neukonzeption einer clusterumfassenden Marktberichterstattung. An den im Vorjahr gemeinsam erarbeiteten strategischen Zielen und an der Positionierung einer NeuOrg wird selbstverständlich festgehalten. Die Ergebnisse der letzten Sitzung des Lenkungsausschusses sprechen dahingehend auch eine klare Sprache. Das "möglichst einfache und unbürokratische" Finanzierungsmodell, wie von den Branchenvertretern gewünscht, wird ebenfalls den Lenkungsausschuss in Kürze beschäftigen.




