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Nachhaltige Waldbewirtschaftung in Deutschland
© DFWR 2009

Berlin, 02.03.2010

Europäische Union erkennt die zentrale Bedeutung der Wälder – Grünbuch Wälder und Klimawandel

Mit der Veröffentlichung des Grünbuches greift die Europäische Kommission das Thema „Wälder und Klimawandel“ auf. „Die zentrale Frage der Zukunft ist, wie der Klimawandel die Bedingungen für die Waldbewirtschaftung in Europa verändert und in welche Richtung sich die politischen Maßnahmen der EU entwickeln müssen“, so der Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates Georg Schirmbeck, MdB, zur Veröffentlichung des Grünbuches. „Aus diesem Grund begrüße ich es sehr, dass sich die EU-Kommission dieser Thematik im Sinne einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung annimmt“, sagt Schirmbeck.

Wälder haben vielfältige, miteinander verknüpfte soziale, ökonomische und ökologische Funktionen. Sie sichern Arbeitsplätze, Einkommen und Rohstoffe für die Industrie und erneuerbare Energien. Sie schützen Böden, Siedlungen und Verkehrswege, regulieren die Wasserversorgung und erhalten die biologische Vielfalt. Wälder schützen das Klima. Sie speichern Kohlenstoff (CO2), das bedeutendste Treibhausgas, im stehenden Holzvorrat der Waldbestände, in den Waldböden und in langlebigen Holzprodukten. Die Verwendung von CO2-neutralen Holzprodukten für Bauen, Wohnen, Arbeiten und Heizen vermeidet durch die Substitution anderer Materialien oder Energieträger CO2-Emissionen. „Die CO2-Senkenwirkung von nachhaltig bewirtschafteten Wäldern geht damit weit über die Systemgrenzen des Waldes hinaus. Das Prinzip Schutz durch Nutzung erhält unsere Wälder. Die Pflege und Bewirtschaftung durch die Waldbesitzer garantiert multifunktional leistungsfähige Waldstrukturen,“ so Schirmbe

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Berlin, 08.02.2010

Referenzflächen-Standard der FSC-Zertifizierung hemmt den Klimaschutz

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) spricht sich gegen eine Zertifizierung öffentlicher Waldflächen nach den derzeitigen Kriterien des FSC-Zertifizierungssystems aus. Insbesondere das Referenzflächenprinzip, mit dem auf 5 % der Waldflächen dauerhaft jegliche forstliche Bewirtschaftung unterbunden wird, ist für die Sicherung der vielfältigen gesellschaftlichen Aufgaben, wie z. B. die Biotopfunktion, die Rohstoffversorgung, die Erholungsfunktion und die Klimaschutzfunktion nicht geeignet.

"Das FSC-Zertifizierungssystem stellt sich nicht den aktuellen Anforderungen des Klimaschutzes", so DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB. "Die Kriterien sind viel zu starr, um auf die heutigen Anforderungen der Gesellschaft reagieren zu können." Weder die Ausweisung von Referenzflächen, also Flächen, in denen keine Holznutzung mehr stattfinden darf, noch die Änderung in der Baumartenwahl durch die langfristige Reduzierung der Nadelbaumanteile von derzeit 45 % auf max. 20 % sind geeignete Kriterien, um durch Nutzung von Holz dem Klimawandel zu begegnen. Nur durch den vermehrten Einsatz von nachhaltig produziertem Holz kann langfristig CO2 gebunden und der Atmosphäre entzogen werden. Die multifunktionale Forstwirtschaft berücksichtigt hierbei sowohl Natur- und Biotopschutzaspekte als auch die Sozial- und Wirtschaftsfunktion der heimischen Wälder.

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Berlin 22.01.2010
Plattform Forst & Holz

Mächtig was geboten für die Jüngsten

Das Schülerprogramm der Sonderschau Multitalent Holz ist bei den jungen Besuchern der Grünen Woche ein wahres Highlight. Dies belegen nicht nur die Schülerzahlen, sondern auch die vielen positiven Rückmeldungen. Bereits am Mittwoch haben 51 der über 92 angemeldeten Schulklassen das rund zweistündige Programm durchlaufen. Bei Klassenstärken von etwa 25 Schülern sind das immerhin fast 1.300 Schüler. Schulform- und altersübergreifend haben die Schüler vielfältige Möglichkeiten, um Neues zu lernen und dem nachwachsenden Roh- und Werkstoff Holz näher zu kommen.

Das Angebot reicht von Holzwerken in der Holzwerkstatt, über Drechseln, Basteln mit Holzpellets, Holzexperimenten und einem Waldquiz mit dem Förster, bis hin zum Baumklettern. Nicht die Abwechslung zum normalen Schulalltag steht dabei im Vordergrund, sondern das spielerische Vermitteln von Wissen. Auf die unterschiedlichste Weise hat jeder Schüler täglichen Umgang mit Holz. Die Schulbank oder der Bleistift sind dabei besonders typische wie auch selbstverständliche Beispiele. "Nur wer über die nahezu unerschöpflichen Einsatzmöglichkeiten von Holz Bescheid weiß, kann auch gezielt auf den nachwachsenden Rohstoff Holz zurückgreifen", so der Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates e.V., Georg Schirmbeck, MdB. "Wenn dieses Wissen dann auch noch mit Spaß und schönen Erinnerungen verbunden ist, haben wir bei den Schülern für die Zukunft bereits viel erreicht. Diese Schüler werden sicherlich mit ganz anderen Augen durch den Wald gehen," so Schirmbeck weiter.

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Berlin, 20.01.2010

DFWR-Präsident wird Stifter der "Stiftung Zukunft Wald"

Der Direktor der Niedersächsischen "Stiftung Zukunft Wald" besucht den Stand des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) in der Multitalent Holz Halle auf der Grünen Woche und informiert über die Stiftungsarbeit. Die Niedersächsischen Landesforsten haben als erstes öffentliches Unternehmen der Forstwirtschaft in Deutschland eine Stiftung des bürgerlichen Rechts gegründet. Die Stiftung Zukunft Wald fördert den waldbezogenen Natur- und Artenschutz sowie Umweltbildung in den Wäldern des Landes Niedersachsen.

"Mit dieser innovativen Idee einer Stiftung unterstreichen die Landesforsten Niedersachsen ihre gesellschaftliche Verantwortung für den Wald. Ich freue mich, heute als DFWR-Präsident der Stiftung beizutreten", so Georg Schirmbeck, MdB. Wie auch andere öffentliche oder private Unternehmen werden die Niedersächsischen Landesforsten einen Teil ihrer Gewinne in der eigenen Stiftung anlegen. Gleichzeitig will sie aktiv um Zustiftungen werben, um die Fördermöglichkeiten und damit die Projekte schnell in Niedersachsen sichtbar werden zu lassen. Für den Start der Stiftung legt der Direktor der Stiftung Zukunft Wald, Franz Hüsing, seine Förderschwerpunkte in der waldbezogenen Umweltbildung.

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Bild 1

Bild 1: Präsident Georg Schirmbeck, MdB und Franz Hüsing Direktor der Niedersächsischen "Stiftung Zukunft Wald"

Berlin, 15.01.2010
Plattform Forst & Holz

Hier werden Pflöcke für die deutsche Forst- und Holzwirtschaft eingeschlagen

Im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten zur Internationalen Grünen Woche 2010 (IGW) stattete die Bundesministerin für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, der Sonderschau "Multitalent Holz" einen Besuch ab. Im Beisein von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit wurde Frau Aigner vom Präsidenten des Deutschen Forstwirtschaftsrates e.V., Georg Schirmbeck, MdB, herzlich empfangen.

Gemeinsam wurde der Holzhammer geschwungen, um am Branchenstand Forst & Holz den anwesenden Besuchern das Multitalent Holz zu präsentieren. "Nur durch die gute Zusammenarbeit mit der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) ist es uns gelungen, die Forst- und Holzbranche in diesem beachtlichen Umfang auf der IGW zu präsentieren", so Schirmbeck bei seinen Grußworten an die Ministerin.

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Bild 1 | Bild 2

Bild 1: Bundesministerin Ilse Aigner, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit, DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB und DHWR-Präsident Ullrich Huth (v. li.)
Bild 2: Bundesministerin Ilse Aigner, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB (v. li.)

Berlin 07.01.2010

Forst und Holz "Natürlich" auch auf der Grünen Woche

Auch dieses Jahr präsentiert sich der Alleskönner unter den nachwachsenden Rohstoffen, das Multitalent Holz, in beachtlichem Umfang auf der Internationalen Grünen Woche vom 15.01. bis 24.01.2010 in Berlin. Die Halle 4.2 präsentiert wie auch in den vergangenen Jahren die nachwachsenden Rohstoffe und die Bioenergie. Der Bereich "Multitalent Holz" ist in dieser Sonderschau mit 1.600 m² wieder stark vertreten.

"Wieder ist es uns gelungen, den Rohstoff Holz auf dieser international beachteten Verbrauchermesse zu präsentieren und das gesamte Cluster Forst und Holz gemeinsam auftreten zu lassen", freut sich Georg Schirmbeck, MdB und Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates. "Wenn die Welt mal wieder zu Gast in Berlin ist, darf Deutschlands grünes Drittel natürlich nicht fehlen. Und gerade auch im Nachgang zur UN-Klimakonferenz wollen wir allen Verbrauchern zeigen, was die nachhaltige Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland zu leisten vermag", so Schirmbeck weiter. Den Besucher wird eine Vielzahl an Ausstellern und Vertretern des Clusters Forst- und Holz mit einem breit gefächerten, bunten Angebot erwarten. Animationen in Form von Mitmachaktionen werden ebenso wie das bewährte und beliebte Schülerprogramm angeboten. Gerade beim Programm für den Nachwuchs spiegelt sich der Anspruch wider, den sich Forst- und Holzwirtschaft selbst auferlegt haben: Heute schon an morgen denken - ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.

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