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Nachhaltige Waldbewirtschaftung in Deutschland
© DFWR 2011

Berlin, 02.02.2012

"Nachwelt ehre den Mann, der der Forste Gedeihen gefördert“

In einer gemeinsamen Feierstunde auf dem Doro¬theenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte gedenken heute nam¬hafte Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft sowie den forstlichen Verbänden des 175. Todestages von Georg Ludwig Hartig (1764-1837).

Hartig gründete Meisterschulen, um den Wissens¬stand des Forstpersonals zu verbessern, er veröf¬fentlichte in mehreren Büchern seine Erkenntnisse zur Begründung und Pflege von Waldbeständen und zur so genannten Taxation der Forste. Dabei formulierte Hartig das im Kern bis heute gültige Nachhaltigkeitsprinzip, das er als ethisches und zugleich ökonomisches Richtmaß be¬zeichnete: „…denn es läßt sich keine dauerhafte Forstwirthschaft denken und erwarten, wenn die Holzabgabe aus den Wäldern nicht auf Nachhaltigkeit berechnet ist.“

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Berlin, 02.02.2012

Ein Rudergerät und 7.000 Bäume...
Erfolgreicher Messeauftritt des Deutschen Forstwirtschaftsrates bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin

Zum Ende des Messeauftritts des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) bei der 77. Internationalen Grünen Woche in Berlin zieht DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB eine positive Bilanz: „Wir konnten überzeugend vermitteln, dass die nachhaltige Bewirtschaftung unserer Wälder eine Vielfalt an gesellschaftlichen Leistungen hervorbringt. Ohne die Forstwirtschaft wäre der ländliche Raum in mehrfacher Hinsicht ärmer.“

Der DFWR-Messeauftritt, der unter dem Motto „Nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland – eine starke Leistung!“ stand, lockte in der vergangenen Woche eine Vielzahl an Besuchern der Internationalen Grünen Woche an. Diese waren auf dem Stand des DFWR dazu eingeladen, auch selbst einen Beitrag zur Stärkung der nachhaltigen Forstwirtschaft zu leisten. Die auf einem Holzrudergerät zu erbringende Leistung wurde in eine entsprechende Anzahl an zunächst virtuellen Bäumen umgerechnet. Ziel war es, so viele Bäume wie möglich zu „errudern“. „Mit der Leistung, die unsere Besucher hier erbracht haben, knüpfen wir gedanklich an die Pionierleistung unserer forstlichen Vorfahren an, die unsere heutigen Wälder erst aufbauen mussten, um sie anschließend nachhaltig zu bewirtschaften“, so Präsident Schirmbeck.

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Berlin, 23.01.2012

Fernab jeder faktischen Grundlage - Deutscher Forstwirtschaftsrat kritisiert Forderung von Umweltverbänden nach Einschlagstopp in öffentlichen Laubwäldern

"Forstwirtschaft zerstört Deutschlands Waldnaturerbe" - so titelt eine kürzlich erschienene gemeinsame Presseerklärung einiger Umweltverbände, mit der diese einen sofortigen Einschlagstopp für alte Laubwälder in öffentlichem Besitz fordern. "Eine Forderung, die in leider gewohnter Weise ohne jeglichen Realitätsbezug erhoben wird", entgegnet Dr. Markus Ziegeler, Geschäftsführer des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR).

Die Bundeswaldinventur, die entsprechend ihrer gesetzlichen Aufgabe in periodischen Abständen den Zustand der Wälder in Deutschland erfasst, spiegelt unter anderem auch die Entwicklung alter Laubwälder in öffentlicher Hand wider, die nach Ansicht der Umweltverbände BUND, NABU, Forum Umwelt und Entwicklung und Greenpeace in zunehmender Weise den "kurzfristigen Profitinteressen der staatlichen Forstbetriebe" geopfert würden. Ein Blick in das für jeden zugängliche Zahlenmaterial zeigt, wie sich beispielsweise der Anteil alter Eichen und Buchen im Staatswald der Länder zwischen der ersten (1987) und der zweiten Bundeswaldinventur (2002) entwickelt hat und inwieweit das unterstellte "schleichende Verschwinden alter Buchenwälder" tatsächlich stattfindet.

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BU.: Entwicklung der Fläche alter Eichen- und Buchenbestände im Staatswald der alten Bundesländer von 1987 (Bundeswaldinventur 1) bis 2002 (Bundeswaldinventur 2).)

Berlin, 20.01.2012

Nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland - eine starke Leistung!

"Nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland - eine starke Leistung!" - unter dieses Motto stellt der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) seinen Messeauftritt anlässlich der 77. Internationalen Grünen Woche in Berlin. "Alle Besucher lade ich herzlich dazu ein, selbst für die Stärkung nachhaltiger Forstwirtschaft aktiv zu werden", so DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB.

Der Begriff der Leistung lässt sich auf vielfältige Weise mit der in Deutschland seit nahezu 300 Jahren praktizierten nachhaltigen Forstwirtschaft in Beziehung setzen. Da ist zuallererst die Pionierleistung zu nennen, mit der zu Beginn des 18. Jahrhunderts weitgehend übernutzte und lediglich noch spärlich bewaldete Landesteile planmäßig aufgeforstet wurden. Hierdurch wurde der Grundstein für die wieder entstehenden Wälder gelegt, die heute über 30 % der gesamten Bundesfläche bedecken. Auch der Wiederaufbau dieser Wälder nach den vielfach in Folge des 2. Weltkriegs stattgefundenen Kahlhieben bildet eine solche Pionierleistung der jüngeren Geschichte, der seinerzeit unter anderem die Rückseite des 50-Pfennig-Stücks gewidmet wurde.

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BU.: Aktive Leistung am Holzrudergerät des DFWR (v.l.n.r.): DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB, Bauernverbandspräsident Gerd Sonnleitner, Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit und Bundesministerin Ilse Aigner. (Foto: DFWR)

Berlin, 21.12.2011

Dr. Markus Ziegeler wird neuer Geschäftsführer des Deutschen Forstwirtschaftsrates

Zum 01. Januar 2012 übernimmt Dr. Markus Ziegeler die Leitung der Geschäftsstelle des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) in Berlin. "Ich freue mich sehr, dass wir mit Herrn Dr. Ziegeler einen fähigen und kompetenten Forstmann für unsere Arbeit gewinnen konnten.", so DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB. "Als Spitzenverband der deutschen Forstwirtschaft brauchen wir kompetente Leute in unserer Geschäftsstelle. Mit Dr. Markus Ziegeler als Geschäftsführer kommen wir dieser Anforderung ein weiteres Mal nach.", so Schirmbeck weiter.

"Ich freue mich darauf, als Geschäftsführer des DFWR die Stimme der deutschen Forstwirtschaft zu stärken und mich in die erfolgreiche Arbeit des Teams einbringen zu können. Es ist wichtig, dass der Forstwirtschaft auch in den politischen Prozessen stets die Bedeutung zukommt, die ihr aufgrund ihrer vielfältigen wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Leistungen gebührt.", so Dr. Markus Ziegeler, der in den vergangenen Wochen bereits an einigen Gremiensitzungen teilnahm.

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Dr. Markus Ziegeler
DFWR Geschäftsstelle ab 2012

Berlin, 21.10.2011

RVR-Prozess wird fortgesetzt

Die Abstimmung der Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel (RVR) zwischen den Vertretern der Holz- und Forstseite am 12. Oktober 2011 in Kassel fand in einer konstruktiven Arbeitsatmosphäre statt. Beide Seiten sind an einem erfolgreichen Abschluss der Verhandlungen interessiert, jedoch gleichzeitig bemüht, ihre Verhandlungspositionen in den Prozess einzubringen.

In den Jahren 2008 sowie 2010/11 haben bereits zwei Verhandlungsrunden zwischen wechselnden Vertretern beider Seiten stattgefunden. Einige Vertreter der Holzwirtschaft in der aktuellen Arbeitsgruppe wurden in diesem Sommer neu nominiert und mit den Abläufen, den bisher erzielten Ergebnissen sowie den noch ungeklärten Punkten vertraut gemacht. Die Verhandlungsschwerpunkte können untergliedert werden in den Geltungsbereich der Vereinbarung, die allgemeinen Definitionen der Rohholzsortimente (bspw. Abgrenzung zwischen Industrie- und Energieholz), zu Vermessungsverfahren und in die Qualitätssortierkriterien der einzelnen Baumartengruppen.

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Berlin, 22.09.2011

Waldstrategie 2020: Gute Perspektiven für den Wald!

Mit der Entscheidung des Bundeskabinetts zur Waldstrategie 2020 bekennt sich die Bundesregierung erstmalig zu einer umfassenden multifunktionalen Forstwirtschaft auf der gesamten Waldfläche. Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) begrüßt diese Entscheidung als einen Durchbruch für eine zeitgemäße Antwort auf die Herausforderungen von Energiewende, Klimawandel und Biodiversität. Die wichtigsten Forderungen der deutschen Forstwirtschaft, wie sie in der "Erfurter Erklärung" des DFWR im Juni 2011 formuliert wurden, werden in der Waldstrategie verwirklicht.

"Die Waldstrategie 2020 stellt einen gelungenen Kompromiss aus den verschiedensten Anforderungen unserer Gesellschaft an den Wald dar", so DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB, "und ist nicht etwa nur ein Papier der Forstwirtschaft." Erstmalig wurde erreicht, dass die in der Vergangenheit teilweise widerstreitenden Interessen des Forst- und des Umweltministeriums zu einer für beide Seiten tragbaren Zukunftsstrategie zusammengeführt werden konnten.

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Berlin, 21.09.2011

Abschlussbesprechung zur RVR

Am 05. Oktober 2011 findet in Creuzburg auf dem Werksgelände der Firma Pollmeier die Abschlussdiskussion zur Formulierung der Sortierkriterien der Buche, an der die Arbeitsgruppenmitglieder zur Erarbeitung der Rahmenvereinbarung für den Rohholzhandel (RVR) der Holz- und Forstseite teilnehmen, statt. Bereits eine Woche später schließen sich abschließende Beratungen zur RVR in Kassel an.

"Der Prozess zur Fertigstellung der RVR befindet sich auf der Zielgraden", so Klaus Jänich, Leiter der Arbeitsgruppe. Die Arbeitsgruppenmitglieder, die in der fast vier Jahre dauernden Entwicklung mehrfach gewechselt haben, tragen eine große Verantwortung für die Forst- und Holzbranche.

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Berlin, 13.09.2011

Forstwirtschaft nicht auf dem Holzweg
Parlamentarischer Abend des Deutschen Forstwirtschaftsrates zeigt alternative Wege zum Holz auf

Die Nachfrage nach Deutschlands bedeutendstem nachwachsenden Rohstoff Holz nimmt stetig zu und die Energiewende hat diesen Prozess in jüngster Zeit noch einmal beschleunigt. Für 2020 wird in Deutschland - auch bedingt durch die zukünftigen Energieversorgungsstrategien - von Experten eine Holzversorgungslücke von 20 bis 30 Millionen m³ prognostiziert. Es ist zu befürchten, dass damit auch der Druck auf den Wald als einziger "Holzlieferant" zunimmt.

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) hatte deshalb auch in seiner "Erfurter Erklärung" vom Juni diesen Jahres Bestrebungen nach einer Abkehr von der nachhaltigen, multifunktionalen Bewirtschaftung der Wälder eine deutliche Absage erteilt und eine Neubewertung von Wald und Holz sowie ein Umdenken in der nationalen und europäischen Waldpolitik gefordert.

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Berlin, den 25.08.2011

Laubholzsäger und Forstbetriebe über die Einschätzung der Saison weitgehend einig

Anlässlich des Laubholzgesprächs am 17.08.2011 in Kassel zwischen Vertretern der Laubholzsäger und Mitgliedern des Holzmarktausschusses (HMA) des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) wurde die kommende Einschlagssaison analysiert. Die Sprecher Steffen Rathke (Holz) und Klaus Jänich (Forst) erklärten übereinstimmend, dass beide Seiten angesichts der angespannten Situation auf den Finanzmärkten sehr eng zusammen arbeiten und kommunizieren müssen, um rechtzeitig Marktstörungen zu erkennen und entsprechend reagieren zu können. Durch dieses konstruktive und offene Gespräch wurde die Basis dafür gelegt.

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Erfurt, den 21.06.2011

"Zukunft nicht leichtfertig aufs Spiel setzen!"
Mitgliederversammlung des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) verabschiedet "Erfurter Erklärung" zur Energiewende

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) verabschiedete auf ihrer heutigen Sitzung die so genannte "Erfurter Erklärung - Energiewende und Klimawandel erfordern neue Strategien für den Wald". "Mit dieser Erklärung," so DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB "fordert die deutsche Forstwirtschaft angesichts der eingeleiteten Energiewende als Folge der Ereignisse von Fukushima eine Neubewertung von Wald und Holz und ein Umdenken in der nationalen und europäischen Waldpolitik."

Vorhandene Strategien müssen überprüft und neue Strategien entsprechend zielgerichtet entwickelt werden. Kernpunkte der Erklärung sind die strikte Ablehnung pauschaler und fachlich nicht begründeter Waldflächenstilllegungen sowie die Forderung nach Erhalt der Multifunktionalität und der nachhaltigen Bewirtschaftung deutscher Wälder auf ganzer Fläche.

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Erfurt, 20.06.2011

Jahrestagung des Deutschen Forstwirtschaftsrates (DFWR) in Erfurt
Wirtschaftsfaktor Verantwortung – Forstwirtschaft im Internationalen Jahr der Wälder

"Deutschland braucht keine Wolkenkuckucksheime und Wünsch-dir-was-Kataloge.", so zitierte die Zeitschrift Focus die ehemalige Bündnis 90/Die Grünen-Politikerin Margareta Wolf, von 2002 bis 2005 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium. Für DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB passende Worte zum Abschluss seiner Begrüßungsrede anlässlich der 61. Jahrestagung des Deutschen Forstwirtschaftsrates in Erfurt, mit denen er den aktuellen Forderungen der Umweltverbände nach großflächigen und pauschalen Wald¬flächen-stilllegungen, auch vor dem Hintergrund der Energiewende, eine klare Absage erteilte. "Wenn es gute fachliche Gründe gibt, weitere Flächen aus der Bewirtschaftung zu nehmen, dann wird sich die Forstwirtschaft konstruktiv und mit ihrem breiten fachlichen Wissen an dem politischen Entscheidungsprozess beteiligen.“, so Georg Schirmbeck. "Wir müssen dann allerdings auch die betriebs- und volkswirtschaftliche Kostenfrage klären.“ Dies kann aber nur mit Augenmaß, unter Wahrung der Multifunktionalität unserer Wälder und – nicht zuletzt – im Einvernehmen mit den Menschen vor Ort geschehen.

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Berlin, 21.03.2011

Nachhaltigkeit (er)leben - Deutsche Forstwirtschaft weltweit anerkannt
Internationales Jahr der Wälder zum Dialog mit der Forstwirtschaft nutzen

Zum heutigen nationalen Auftakt des "Internationalen Jahres der Wälder 2011" begrüßt der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR e. V.) das Engagement von Bundespräsident Wulff und Bundesministerin Aigner bei der zentralen Eröffnungsveranstaltung in Berlin und lädt zum Dialog mit der Forstwirtschaft ein.

"Die Menschen hierzulande, die unsere Wälder nachhaltig bewirtschaften und so für künftige Generationen erhalten, haben diese Aufmerksamkeit verdient!" so DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB, zum Auftakt in Berlin. "Kein anderer Wirtschaftszweig hat die Nachhaltigkeit, das Denken in und für Generationen und den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur so verinnerlicht wie die deutsche Forstwirtschaft."

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Berlin, 18.03.2011

Abwicklung Holzabsatzfonds: Restmittel für die Branche vorerst gesichert
Deutscher Forstwirtschaft (DFWR) begrüßt Beschluss des Haushaltsausschusses

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat sich in seiner Sitzung am 16.03.2011 für die Verwendung der Restmittel aus dem Holzabsatzfonds zu Gunsten der Forst- und Holzwirtschaft entschieden. Nach dem Beschluss soll das Geld im Rahmen des Sondervermögens der Landwirtschaftlichen Rentenbank verwaltet und für die Förderung von Absatz und Innovation eingesetzt werden.

"Diese Entscheidung des Haushaltsausschusses ist ein wichtiger Schritt für die Forst- und Holzwirtschaft", so DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB. Mit Blick auf die bevorstehende Beschlussfassung des Deutschen Bundestages zur Auflösung des "Absatzförderungsfonds der deutschen Forst- und Holzwirtschaft" (Holzabsatzfonds) und der Frage der Verwendung der darin verbleibenden Mittel sah der ursprüngliche Gesetzentwurf die Zuführung der Mittel in den Bundeshaushalt vor.

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Berlin, 14.02.2011

Für eine zeitgemäße Jagd:
Wald und Schalenwild in Einklang bringen!
Deutscher Forstwirtschaftsrat veröffentlicht Positionspapier

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) hat sein Positionspapier zum Thema „Wald und Schalenwild“ veröffentlicht. Damit will der DFWR auf die negativen Auswirkungen von nicht angepassten Wildbeständen aufmerksam machen und fordert eine zeitgemäße Jagd, die der vielerorts bestehenden Wildschadensproblematik im Wald gerecht wird.

Die Bedeutung des Waldes und einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung werden in der Zukunft sowohl für die Waldbesitzer als auch für die Gesellschaft weiter zunehmen. Ziel ist die Erhaltung eines multifunktionalen, standortgerechten und nachhaltigen Waldökosystems. Die gesetzlichen Vorgaben des Jagdrechts besagen, dass die Wilddichte durch die Ausübung der Jagd auf einem waldverträglichen Niveau gehalten werden muss.

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Berlin, 10.02.2011

Waldstrategie 2020 - Chancen nutzen statt vergeben!

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) begrüßt die geplante Waldstrategie 2020 der Bundesregierung und legt Wert auf die richtige Perspektive: Nur eine gleichrangige Berücksichtigung der drei Säulen der Nachhaltigkeit kann den zentralen Herausforderungen unserer Gesellschaft gerecht werden. Ein Vorrang des Naturschutzes dagegen greift zu kurz.

“Die globalen Herausforderungen unserer Gesellschaft sind zu komplex, um nur eindimensionale Lösungen zu fordern.“ so DFWR-Präsident Georg Schirmbeck, MdB. „Eine Waldstrategie für Deutschland muss sich daher auf das ökologische, ökonomische und soziale Potenzial unserer Forstwirtschaft stützen und dieses weiterentwickeln.“ Dem Anstieg der Weltbevölkerung und der damit verbundenen Nachfrage nach Energie und Nahrung, stehen die Endlichkeit der fossilen Energieträger und die Auswirkungen des Klimawandels auf Mensch und Umwelt gegenüber. Chancen liegen daher im ressourceneffizienten Materialeinsatz und einer verstärkten Verwendung nachwachsender Rohstoffe als eine echte Alternative zu Materialien auf Basis endlicher Ressourcen oder solcher mit kritischer Ökobilanz.

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Berlin, 04.02.2011

WWF-Waldticker -Deutschland tickt anders
Waldfläche nimmt hierzulande weiter zu

"Deutschland tickt anders" mit diesen Worten kommentiert Georg Schirmbeck, MdB, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates die WWF-Pressemitteilung zur Enthüllung des Waldverlust-Tickers im Berliner Hauptbahnhof am 02. Februar 2011. Bis zum Ende des Jahres zählt die große Digitaluhr die weltweit schwindende Waldfläche.

"Natürlich ist es richtig, mit solchen Aktionen auf die Regenwaldvernichtung in der dritten Welt hinzuweisen," so Schirmbeck weiter, "aber in diesem Zusammenhang sollte endlich auch einmal deutlich erwähnt werden, dass die Verhältnisse in Deutschland ganz andere sind." Die Waldfläche hierzulande ist in den letzten vier Jahrzehnten um eine Million Hektar auf heute 11,1 Millionen Hektar angewachsen, das sind über 31 % der Fläche Deutschlands.

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Berlin, 26.01.2011

Grüne Woche 2011: Reges Interesse der Politik an Leistungen der deutschen Forstwirtschaft
DFWR zieht zur Halbzeit positive Zwischenbilanz

Nach den ersten fünf Messetagen auf der Internationalen Grünen Woche 2011 in Berlin zieht der Deutsche Forstwirtschaftsrat e. V. (DFWR) eine erste positive Bilanz.

Politiker aus Bund und Ländern nutzen den Messeauftritt des Deutschen Forstwirtschaftsrats als zentralen Anlaufpunkt, um sich über die Leistungen der deutschen Forstwirtschaft und aktuelle forstpolitische Themen zu informieren. Inhaltlich greift das Messekonzept des DFWR das "Internationale Jahr der Wälder" auf. Dabei wird Fakten basiert ein klarer Fokus auf die positiven Leistungen und Wirkungen der nachhaltigen Forstwirtschaft für die Gesellschaft gesetzt.

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Berlin, 19.01.2011

Eine Erfolgsgeschichte: Nachhaltige Forstwirtschaft in Deutschland

Leistungen für die Gesellschaft unverzichtbar / Deutscher Forstwirtschaftsrat erwartet starke finanzielle Ausstattung des Wald-Klima-Fonds / Messeauftritt auf der Grünen Woche, Halle 4.2

Zum Auftakt der "Internationalen Grünen Woche 2011“ erinnert der Deutsche Forstwirtschaftsrat e. V. (DFWR) daran, dass die heimischen Wälder erst Dank einer aktiven, nachhaltigen Waldbewirtschaftung ihr unvergleichliches Aufgabenpensum erfüllen können. Um diese Leistungen auch künftigen Generationen zu sichern, ist ein starker Wald-Klima-Fonds im gesamtgesellschaftlichen Interesse erforderlich.

Auf einem Drittel der Fläche unseres Landes produzieren rund 2 Millionen Waldbesitzer und engagierte Forstleute Deutschlands bedeutendsten nachwachsenden Rohstoff. Ein Potenzial, das gerade vor dem Hintergrund der herausragenden Ökobilanz von Holz und angesichts der Endlichkeit fossiler Ressourcen auch in Zukunft nachhaltig für die unzähligen Einsatzbereiche des täglichen Lebens zur Verfügung gestellt werden sollte.

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Berlin, 03.01.2011

Mark von Busse verstärkt Geschäftstelle des Deutschen Forstwirtschaftsrates

Der Deutsche Forstwirtschaftsrat hat zum 01. Januar 2011 personelle Unterstützung erhalten. Leitender Forstdirektor Mark von Busse, der bisherige Leiter des Geschäftsbereichs Forstwirtschaft der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, wird als Mitglied der Geschäftsleitung ab sofort neue Aufgaben im Dachverband der Deutschen Forstwirtschaft übernehmen.

"Bei ständig wachsenden Anforderungen und steigenden Erwartungen an die forstliche Interessenvertretung auf Bundesebene kommt die Stärkung der Geschäftsstelle zum richtigen Zeitpunkt." so Georg Schirmbeck, Präsident des Deutschen Forstwirtschaftsrates. Bereits über viele Jahre hat von Busse die Interessen der Forstwirtschaft in den unterschiedlichsten Gremien auf Bundesebene vertreten. "Mark von Busse genießt über die forstlichen Kreise hinaus einen ausgezeichneten Ruf als kompetenter Fachmann und Kenner der forstlichen Szene in Deutschland. Als hervorragender Netzwerker ist er für die Aufgaben in Berlin bestens geeignet" begründet Schirmbeck die Entscheidung.

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