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Nachhaltige Waldbewirtschaftung in Deutschland
© DFWR 2011

Im Zentrum der Arbeit des DFWR steht die politische und fachliche Interessenvertretung der Forstwirtschaft in Deutschland. Dazu ergreift der DFWR forstpolitische Initiativen, vertritt die Interessen der Branche in Gesetzgebungsverfahren, schafft eigene Produkte wie z.B. die Rahmenvereinbarung Werksvermessung und informiert die politische und allgemeine Öffentlichkeit zu Fragen über Wald und Forstwirtschaft. Folgende Beispiele zeigen umfangreichen Aktivitäten:

Der Deutsche Wald unter großem Stress

Nach Kyrill jetzt Waldzustandsbericht 2006 - der kranke Patient braucht mehr Hilfe

Stellungnahme Deutscher Forstwirtschaftsrat (DFWR) zur Veröffentlichung des Waldzustandsberichtes durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am 24. Januar 2007 in Berlin.

Bundesministerien einigen sich auf Anerkennung der Senkenleistung von Wäldern gemäß 3.4 Koyoto-Protokoll

DFWR: Langfristig Sinn macht nur die Anerkennung des Produktspeichers Holz

Wie das BMELV kürzlich mitgeteilt hat, haben sich die zuständigen Ministerien für Wirtschaft und Technologie (BMWI), Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) sowie Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) am 22.12.06 auf ein Verfahren verständigt, die Speicherfähigkeit der deutschen Wälder für das klimaschädliche CO2 auf die nationale Reduktionsverpflichtungen im Rahmen des Artikels 3.4 des Kyoto-Protokolls anrechnen zu lassen. Damit wurde nach monatelangen Beratungen in "letzter Minute" - Meldetermin in Brüssel bei der EU war der 31.12.06 - eine seit langem bestehende Forderung der Forstwirtschaft erfüllt.

Unterschiedliche MWSt für Waldhackschnitzel und Hackschnitzel aus Holzabfällen - Klärung durch das BMELV

Um diesen Widerspruch zu klären, hat sich der DFWR kürzlich an das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gewandt mit dem Ziel, die Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der Waldhackschnitzel zu beseitigen.

EuGH-Urteil - Waldbegang mit dem MdEP Dr. Kindermann

Am 02.11.06 fand im Forstamt Rothemühl in Mecklenburg-Vorpommern ein Waldbegang mit dem Abgeordneten des Europäischen Parlaments (EP), Herrn Dr. Kindermann (SPD), statt, um Ihm vor Ort die praktischen Folgen des Urteils des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 10.01.2006 (Rs.C-98103) für die Forstwirtschaft aufzuzeigen. Dr. Kindermann ist Mitglied des Agrarausschusses des EP und Berichterstatter für den Initiativbericht zur EU-Forststrategie. Neben Präsident Ilaender und Präsidiumsmitglied Hube nahmen u.a. daran auch Baron von Brandenstein als Vertreter des Waldbesitzerverbandes Mecklenburg-Vorpommerns (MV) sowie Herr Benecke vom Bauernverband MV teil.