Wald trifft Politik die Zukunft der deutschen Forstwirtschaft

 

Marienkirche Dessau-Roßlau

 

67. Jahrestagung des Deutschen Forstwirtschaftsrates

Die 67. Jahrestagung des Deutschen Forstwirtschaftsrates wird vom 23. bis 25. April 2017 in Dessau-Roßlau in Sachsen-Anhalt stattfinden. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor.

Die Rahmenplanung kann für diese Tage wie folgt skizziert werden:

Am Sonntag, dem 23.04.2017 finden die internen Sitzungen des Erweiterten Präsidiums und des Präsidiums statt. Diese Sitzungen sind den Mitgliedern der jeweiligen Gremien vorbehalten.

Das traditionelle Get-together steht ab 19:00 Uhr allen Gästen offen. Hierzu laden wir alle interessierten Tagungsteilnehmer herzlich ein! Dies erfolgt auf Selbstzahlerbasis. Lassen Sie uns in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen.

Nach der offiziellen Begrüßung aller teilnehmenden Gäste und Mitglieder des Deutschen Forstwirtschaftsrates wird am Montag, den 24.04.2017 der Fokus auf die bevorstehende Bundestagswahl gerichtet. Die Podiumsdiskussion findet im Raddison Blu Fürst Leopold in Dessau statt.

Unter dem Motto „Wald trifft Politik – die Zukunft der deutschen Forstwirtschaft“ diskutieren hochkarätige Vertreter der Bundestagsfraktionen, der FDP und der AfD über die Zukunft der Forstwirtschaft in Deutschland. Anschließend können Sie im Rahmen von Exkursionen die Vielfalt von Wald, Land und Menschen in der Region Dessau-Roßlau erkunden.

Der Tag klingt mit einer Festveranstaltung und einem Empfang der sachsen-anhaltischen Landesregierung aus.

Am Dienstagvormittag, den 25. April 2017 wird die Mitgliederversammlung des DFWR in der Zeit von 09:30 bis 12:30 Uhr stattfinden.

Das offizielle Einladungsschreiben und weitere Informationen werden wir Ihnen zu gegebener Zeit übersenden.

Bei weiteren Fragen rund um die Jahrestagung steht Ihnen die DFWR-Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.

 

EXKURSIONEN:

1. Auenwaldbewirtschaftung Lödderitz

Der Steckby-Lödderitzer Forst ist ein Naturschutzgebiet im Biosphärenreservat Mittelelbe. Im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes Mittlere Elbe wird der Elbedeich im Lödderitzer Forst rückverlegt und der Auwald renaturiert. Dies ist ein Hauptbestandteil des derzeit größten WWF-Naturschutzprojekts in Deutschland. Hier entsteht ein in Mitteleuropa inzwischen einzigartiger Verbund von Auenwäldern, die wieder an die natürliche Überflutungsdynamik des Flusses angebunden werden.

Anhand einzelner Exkursionspunkte wird die forstliche Waldbewirtschaftung von Flussauen unter Berücksichtigung naturschutzfachlicher Vorgaben dargestellt.

 

2. Besuch des Schlosses Mosigkau

Das Rokoko-Schloss Mosigkau wurde in den Jahren 1752 bis 1757 erbaut. Erste Entwürfe stammen vermutlich von dem Sanssouci-Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff. Die anhaltische Prinzessin Anna Wilhelmine war durch eine großzügige Grundstücksschenkung und eine beachtliche Apanage in die Lage versetzt worden, die glanzvolle Schloss- und Gartenanlage errichten zu lassen. Sie zählt heute zu den letzten noch weitestgehend erhaltenen Rokokoensembles Mitteldeutschlands und ist somit einzigartig.

 

3. Führung Bauhaus Dessau und Meisterhäuser

Mit der Ansiedlung des Bauhauses im Jahr 1925 erlangte die Stadt Dessau weltweite Bedeutung. Das Bauhaus ist eines der wichtigsten und interessanten Architekturdenkmäler des 20. Jahrhunderts. Es wurde nach Entwürfen von Walter Gropius erbaut und 1926 unter seiner Leitung als Hochschule für Gestaltung eröffnet.

Die Meisterhäuser in Dessau wurden von Walter Gropius als Unterkunft für die Meister des Bauhauses entworfen. Es waren gleichzeitig Musterhäuser für modernes Wohnen. Bauherr war die Stadt Dessau-Roßlau, die Bauhausmeister wohnten zur Miete.

Das Bauhausgebäude und die Meisterhäuser wurden 1996 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Bauhausbauten befinden sich im gesamten Stadtgebiet.

Hier gelangen Sie zur Anmeldung.

 

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