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Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) gibt der Forstwirtschaft eine Stimme. Er ist die repräsentative Vertretung aller mit der Forstwirtschaft und dem Wald befassten Akteure in der Bundesrepublik Deutschland und setzt sich für die Interessen und Belange einer nachhaltigen Forstwirtschaft ein. Nachhaltige Forstwirtschaft bedeutet für den DFWR, dass die Pflege und Bewirtschaftung der Wälder im Interesse ihres gesunden, stabilen und leistungsfähigen Zustandes, ihrer Multifunktionalität durch Nutzung, Schutz und Erholung und im Interesse der Landeskultur und des Umweltschutzes erfolgen – in der Gegenwart und in der Zukunft. Dies ist die Basis für rund 2 Millionen Waldbesitzer in Deutschland, die eine Waldfläche von 11,1 Millionen Hektar – das sind rund 31 % des Bundesgebietes – bewirtschaften.
„Gerolsteiner und Forstwirtschaft pflanzen Zukunftsbäume“
Mit berechtigtem Stolz blickt die deutsche Forstwirtschaft in diesem Jahr auf das 300-jährige Jubiläum ihres grundlegenden Wirtschaftsprinzips zurück. In seiner im Frühjahr 1713 erschienenen Sylvicultura oeconomica forderte der sächsische Oberberghauptmann Hans Carl von Carlowitz vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden Holznot den planmäßigen Wiederaufbau und eine nachhaltende Nutzung der zu diesem Zeitpunkt weitgehend ausgebeuteten Wälder.
14. - 16. April 2013
Wir auch – seit 300 Jahren! „Nachhaltigkeit“ ist in aller Munde. Kaum ein anderes Schlagwort findet sich häufiger in den Medien. Und kein zweiter Begriff ist derart mit dem positiven Glauben an die Gestaltbarkeit der Zukunft verbunden. Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist seit Anfang der 90er Jahre zum Leitbild unserer gesamten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung geworden – und ist dabei doch schon viel, viel älter.






